Der kaufmännische Leiter des Berneuchener Hauses nimmt Ende Oktober Abschied vom Kirchberg. Lesen Sie dazu...
Kloster Kirchberg 1.3.2010
Pressemitteilung
Kaufmännischer Leiter verlässt Kloster Kirchberg
Wilhelm Harr verabschiedet sich im Herbst 2010
Kloster Kirchberg (Sulz am Neckar): Seit 11 Jahren leitet er den kaufmännischen Bereich im Berneuchener Haus Kloster Kirchberg, Ende Oktober verlässt Wilhelm Harr den Kirchberg und geht aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt Wilhelm Harr zum 31. Oktober das Berneuchener Haus Kloster Kirchberg. Viel konnte er in den vergangenen Jahren bewegen. Dies gemeinsam mit dem Geistlichen Leiter des Hauses, Pfarrer Peter Schwarz, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Trägerverein Berneuchener Haus e.V. sowie mit den Mitgliedern der drei Berneuchener Gemeinschaften, die sich immer wieder ehrenamtlich für den Kirchberg engagieren.
Zum vollgepackten Schreibtisch mit kaufmännische Aufgaben kam so manches: „Angefangen hat es mit den Hinweisschildern zum Kloster Kirchberg, die an den Zufahrtsstraßen aufgestellt wurden“, damit beginnt der 62-Jährige die Aufzählung der wichtigsten Veränderungen und Neuerungen des letzten Jahrzehnts. „Dann kam der Bau des neuen Volleyballplatzes, die Parkplatzerweiterung, der Umbau der Hocheinfahrt und des Empfangs, außerdem die Eröffnung des Klosterladens und das erste Klosterfest 2001. Die Klosterfeste sind seither für Jung und Alt der Umgebung und auch von weiter her ein traditioneller Anziehungspunkt zum 1. Mai geworden. Und nicht zu vergessen die Schenkensanierung in 2008.“
Fast ist er selbst verwundert, was da alles zusammen kommt.
Und die nächste Investition steht bereist an: Ab dem 12. April werden der Boden und der Thekenbereich in der Klosterschenke renoviert.
Investitionen – ein schwieriges Thema, erst recht, da die Wirtschaftskrise auch auf dem Kirchberg ihre Spuren hinterlässt. „Im Jahr 2009 haben wir einen Teil unserer Gäste aus der freien Wirtschaft verloren.“ Frühere Gäste wieder zu gewinnen und neue Kundenkreise für das Haus zu erschließen, dies wird eine zentrale Aufgabe für die Nachfolgerin oder den Nachfolger auf der Position des Kaufmännischen Leiters im Kloster Kirchberg sein.
Zur Zeit wird nach geeigneten Kandidaten oder Kandidatinnen gesucht. Grundvoraussetzung sind ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium, gute operative Kenntnisse, Erfahrung in den Bereichen Planung, Bilanzen, Controlling und Personalführung, der Umgang mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Und natürlich die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche
„Auf meine Nachfolgerin oder meinen Nachfolger wartet eine anspruchsvolle und vielseitige Aufgabe mit vielen Freiräumen, außerdem eine hochmotivierte Mitarbeiterschaft und nicht zuletzt ein Arbeitsplatz in wunderschöner Umgebung“, wirbt Wilhelm Harr für seine Position. „Aber man braucht hier auch ein gutes Gespür für das Machbare.“
Für die Zeit nach dem 31. Oktober ist Wilhelm Harr nicht bange. Zuhause herumsitzen und Däumchen drehen kommt für ihn nicht in Frage. Also doch mehr Unruhestand als Vorruhestand? „Ich möchte mein Leben weiterhin vernünftig im Dienste der Mitmenschen verbringen. Ich werde versuchen, mich um soziale Brennpunkte zu kümmern und mein Know-how da einsetzen, wo es von Nutzen sein kann.“
Und was Wilhelm Harr besonders freut, ab dem Herbst hat er endlich mehr Zeit, sich um sich um seine Familie zu kümmern – Enkelkind Nummer fünf wird im Mai erwartet.
Berneuchener Haus Kloster Kirchberg, Öffentlichkeitsarbeit, 07454-883-102, E-Mail:
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