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Finanzminister zu Gast auf dem Kirchberg
Der baden-württembergische Finanzminister Willi Stächele besucht das Berneuchener Haus Kloster Kirchberg

„Ich bin sehr eingenommen von diesem Ort."

Kloster Kirchberg (Sulz am Neckar): Der baden-württembergische Finanzminister Willi Stächele zeigte sich anlässlich seines Besuches im Berneuchener Haus Kloster Kirchberg am 22. Dezember beeindruckt: „Ich war noch nie hier und es ist ein schönes Erlebnis, ich bin sehr eingenommen von diesem Ort. Ich habe fast ein schlechtes Gewissen, dass ich noch nicht alle Landeseigentümer kenne, deshalb freue ich mich um so mehr, hier die Gelegenheit zu haben, einmal zu sehen, wofür man als Finanzminister gerade steht und gerne gerade steht. Ich bin froh, dass meine Parteikollegen mich hierher gebracht haben.“ Willi Stächele, als Finanzminister auch der oberste Verwalter des Landeseigentums Kloster Kirchberg, war auf Einladung des CDU-Stadtverbands Sulz ins Berneuchener Haus gekommen. Und mit ihm rund 40 weitere Gäste, darunter regionale CDU-Vertreter, der Sulzer Bürgermeister Gerd Hieber, Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Teufel. Richard Reininghaus, Vorsitzender des Trägervereins „Verein Berneuchener Haus e.V.“ dankte Willi Stächele zur Begrüßung für die gute Zusammenarbeit und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Es ist doch günstig für einen Finanzminister, zu diesem Zeitpunkt zu kommen. Der Nikolaustag ist schon vorbei, das Christkind ist noch nicht da, da müssen sie nichts mitbringen zu diesem Besuch. Wir freuen uns, dass Sie hier sind!“ Der anschließende Rundgang führte die Gäste in die Johanneskirche, wo der geistliche Leiter des Hauses, Pfarrer Peter Schwarz, aus der Geschichte der Berneuchener Gemeinschaften und des Klosters erzählte. Er erwähnte dabei einige Meilensteine wie das Kirchberger Tränenwunder 1649, die Säkularisierung im Jahr 1806, die spätere Nutzung als Staatsdomäne und schließlich die Gründung des Berneuchener Hauses im Jahr 1958. Auch vom großen Brand 1979, bei dem das Hauptgebäude ausbrannte, berichtete er: „Einem Ihrer Vorgänger, Herr Stächele, haben wir es zu verdanken, dass das Gebäude damals nicht abgerissen wurde. Robert Gleichauf, der aus dem nahen Oberndorf stammte und den Kirchberg sehr gut kannte, sorgte dafür, dass das Gebäude renoviert werden konnte.“ Von der Johanneskirche führte der Rundgang der Besuchergruppe in den Kreuzgang und zum schönsten Aussichtspunkt des Geländes, wo der Blick hinüber zur Burg Hohenzollern reicht. „Ich kenne den Kirchberg ja bereits, er ist ein echtes Schmückstück“, lobte Stefan Teufel, MdL, „besonders diese wunderbare Lage.“

Bei dem abschließenden Brezelfrühstück in der Apotheke des Klosters gab Minister Stächele einen Überblick über die aktuelle Wirtschafts- und Finanzlage in Baden-Württemberg und beantwortete die Fragen der lokalen Parteikollegen. Außerdem versprach er, wie Stefan Teufel verriet, in der Zukunft Kloster Kirchberg einmal als Veranstaltungsort nutzen zu wollen. Stefan Teufel: "Herr Pfarrer Schwarz, sie können sich er sein, wir kommen mal wieder.“ Nicht nur diese Aussage lässt Peter Schwarz eine positive Bilanz des Besuches ziehen: „Es ist wichtig, dass der Hausherr sein Anwesen kennen gelernt hat. Dass die Wahl der Sulzer CDU auf den Kirchberg als Veranstaltungsort gefallen ist, macht deutlich, welch einen guten Stand unser Haus hier hat.“ Und Jürgen Hanßmann, Schatzmeister des Vereins Berneuchener Haus e.V. ergänzt: „Wir freuen uns, dass auch so viele CDU-Vertreter aus den umgebenden Gemeinden heute vor Ort waren. Es ist ausgesprochen wichtig und gut, dass das Berneuchener Haus Kloster Kirchberg in der Region positiv wahrgenommen wird.“

Das Foto zeigt ganz links Finanzminister Willi Stächele, daneben Stefan Teufel (CDU) MdL, in der Mitte Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, ganz rechts Pfarrer Peter Schwarz, daneben Jürgen Hanßmann. 

 Finanzminister besucht Kloster Kirchberg